In Luft- oder Warmluftkollektoren wird statt einer Flüssigkeit als Trägermedium Luft verwendet. Ansonsten ist die Wirkungsweise gleich.
Die aus der Sonnenenergie gewonnene Wärme wird in Behältern gespeichert, die z.B. mit Kies gefüllt sind.
Diese Lösung bietet einerseits Vorteile, da zum Beispiel das Korrosionsproblem, welches bei flüssigkeitsgefüllten Leitungen immer
besteht, wegfällt. Auch ein Einfrieren oder eine Überhitzung wie es bei im Kollektoren mit flüssiger Befüllung vorkommen kann,
entfallen. Luft erwärmt sich zudem schneller und Stein als Speichermedium ist kostengünstig im Handel erhältlich.
Nachteile sind in der geringen Speicherkapazität der Luft zu sehen. Die Wärme wird zwar sehr schnell aufgenommen, aber auch sehr
schnell wieder abgegeben. Auch mit den besten Isolierungen sind Luftkollektoren nicht sehr verbreitet. Probleme entstehen darüber
hinaus bei der Regulierung von Anlagen mit Luftkollektoren, da Luft sich auch stärker ausbreitet als Wasser.
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